Sängerin Beerdigung Zürich Uetliberg

 In Beerdigung

Als Sängerin an Beerdigung auf Friedhof Zürich Uetliberg

Gerade bin ich auf dem Heimweg nach einem Auftritt an einer Abdankung. An jeder Abschiedsfeier ist viel Trauer zu spüren, auch wenn die verstorbene Person ein hohes Alter erreicht hat oder/und schon lange sehr krank war. Manche Abdankungen bleiben mir aber als besonders tragisch und schwer in Erinnerung, bspw. beim Tod eines jungen Menschen, einem Tod durch Unfall, einem Suizid. Heute durfte ich als Sängerin an einer Beerdigung in der Friedhofskapelle Zürich Uetliberg singen. Die Schwere und Bedrückung der Trauergäste über den plötzlichen und tragischen Tod war förmlich zu spüren.

 

Auftritte an Trauerfeiern, Beisetzungen und Abdankungen

Ich kenne viele Musiker, die nicht gerne an Abdankungen auftreten. Sie empfinden dies als belastend und bedrückend. Ich kann dies zwar nachvollziehen, aber für mich überwiegt ein anderes Gefühl. Als Sängerin an Abdankungen aufzutreten, empfinde ich als heilsam. Es lässt mich Dankbarkeit spüren, für das was ich habe und auch Demut. Und es zeigt mir immer wieder einen Teil der Realität auf, den wir so gerne nicht zu oft oder am besten gar nicht sehen möchten. Dazu kommt, dass ich von den Trauerfamilien grosse Dankbarkeit erfahre für meine Musik. Es ist mir wichtig, einen stimmungsvollen und einfühlsamen Beitrag zu einer Abschiedsfeier leisten zu können. Weil eben dieser Moment des Abschieds auch sehr wichtig für die Hinterbliebenen ist.

 

Als Sängerin an Beerdigung in Zürich Uetliberg.

Friedhofskapelle Zürich Uetliberg.

Sängerin an Beerdigung in Zürich Uetliberg

Die Abschiedsfeier heute wurde nicht von einem Pfarrer geführt, sondern von einer Fährfrau. Fährfrauen sind auf das Leiten von nicht-religiösen Trauerfeiern spezialisiert. Ich hatte die Aufgabe, drei Lieder zu singen. Das ist relativ wenig Musik für eine einstündige Feier. Meist haben vier oder gar fünf Lieder Platz. Hier richte ich mich aber nach den Wünschen der Kunden, welche den Ablauf der Abdankung und die Anzahl der Musikstücke und deren Platzierung mit dem Pfarrer/Redner festgelegt haben.

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